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Speiseplan für Montag, den 5.3.

Posted in Allgemein von Niiils - März 4, 2007

Stamm I: Graupensuppe, Putenbrust „indisch“ (G), Reis, Salat
Stamm II: Graupensuppe, Weizensplitter in Tomatensoße (V), Spaghetti, ger. Käse, Salatteller
Wahl: € 2,50 Hähnchenbrust „Caprese“ (G), € 2,80 Hirschbraten (W), Blumenkohl, Pommes frites, Spätzle, Blattsalat aus Bio-Anbau, Weißkrautsalat, Quarkspeise mit Brombeeren
Eintopf: Apfelküchle (V) mit Vanillesoße

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5 Antworten to 'Speiseplan für Montag, den 5.3.'

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  1. Eusebia said,

    Das haben sie ja mal wieder euphemistisch ausgedrückt: „Salatteller“. Wieso kommen die eigentlich darauf, alle paar Monate mal das Häuflein Grünzeug, das täglich die Tabletts ziert, „SalatTELLER“ zu nennen? Die Erfahrung hat gezeigt: Es unterscheidet sich eigentlich in keiner Weise vom alltäglichen „Salat“, der auch nicht protzig „Teller“ heißt.

    Hat eigentilch mal ein Rhetoriker eine Untersuchung zu Mensaspeiseplänen und Augenwischerei gemacht? Oder vielleicht den Vergleich zwischen Mensaspeiseplanrhetorik und der Rhetorik von Propagandaministerien gezogen?

    BuB E.

  2. meganils said,

    Mmhhhhhhh, und wie verführerisch „Graupensuppe“ klingt…

  3. connaisseur said,

    „Graupen (seit dem 16. Jahrhundert belegt; vermutlich aus dem slawischen krupa für „Graupe, Grütze, Hagelkorn“) auch Roll- oder Kochgerste genannt, sind geschälte, polierte Gerstenkörner von halb- oder länglich-runder Form. Die feinste Qualität sind die besonders kleinen Perlgraupen.

    Graupen werden vor allem als sättigende Einlage für Suppen und Eintöpfe verwendet, teilweise auch als Zutat für Kochwürste.“
    (Quelle Wikipedia)

    Wer die wohl schält und poliert, die Gerstenkörner?

  4. connaisseur said,

    Graupensuppe rief heute zweierlei Erinnerungen aus meinem Kindheitsgedächtnis. Eine schöne, nämlich an die Instant-Suppe, die meine Mama immer machte, wenn wir beim campen waren. Und eine weniger schöne, dafür auch „nur“ literarische: Die Graupen waren nämlich schleimig, so wie die Graupen in der Suppe, die Pipi Langstrumpf essen musste, wenn sie einmal in der Woche zur Fröken Prysselius (bin mir nicht 100% sicher, dass der Name im Buch so stimmt) gehen musste, weil sie in der Schule für zu dünn befunden worden war. Dies ist mir besonders in Erinnerung geblieben, weil ich nichgt wußte was „Graupen“ sind und eher einen tierischen Ursprung vermutete (deshalb auch mein obiges posting). Die Graupen heute waren übrigens ganz besonders eklig schleimig.
    Dafür war der Hirschbraten (W) ein Gedicht. Herrliche Soße, sämig aber nicht zu sahnig, mit einer feinen Preisselbeernote. Das Fleisch dunkel und mürb. Es tut doch gut etwas ztu essen, was auch mal eine Brunft durchlebt hat. Frage: Ist Hirschbraten eigentlich immer von männlichen Hirschen? Wie heißt das zum Verzehr gedachte Fleisch von Hirschkühen?
    Blumenkohl: war nix besonderes, einerseits ziemlich große Stücke, die dafür im Innern gern mal hart waren, umgeben von weichgekochtem Kleinereien.
    Pommes frites: Hatten ein wenig fettigen Freibad-Pommes-Geschmack, im Ganzen aber ok.


  5. @eusebia

    Ich bin auch schon, nicht nur auf den euphemistischen „Salatteller“ reingefallen, sondern sogar auf die noch euphemistischer benannte „Salatplatte“. Da stellt man sich ja mindestens etwas für zwei bis mehrere Personen vor. Tatächlich ist diese Platte dann aber wenigstens ein Salatteller.


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