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Gruppe 91 oder Amore mio, Jesus liebt Dich.

Posted in Meide die Popkultur,Sakrales,Zwischenmenschliches von europol - August 30, 2008

Was ist eigentlich in diese bunten Halle in Tübingen auf dem Weg Richtung Reutlingen? tagblatt.de gibt die Antwort und enthüllt gleichzeitig eine interessante Geschichte der Alltagskultur. Auch wenn ich die Giordano-Bruno-Stiftung liebe und alles pietistische oder alles religiös-vernagelte hasse und gegen Personenkulte naturgemäss skeptisch bin, muss ich sagen, dass ich fasziniert bin, welche Subkulturen in Tübingen schlummern:

http://www.tagblatt.de/35683962

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10 Antworten to 'Gruppe 91 oder Amore mio, Jesus liebt Dich.'

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  1. Niiils said,

    NIce. 3,3 Mikroschwa, für nicht-Tübinger vielleicht sogar bis zu 4,2.

  2. Niiils said,

    Dass die einen christlichen Hintergrund haben, was mir gar nicht bekannt. Falls hier kompetenter Kunstgeschichtler sein sollten: Was man da im Film sieht, ist schon so eher ins Ramschige tendierendes Kunsthandwerk und nicht verkanntes Genie, oder? Aber die Story ist gut.

  3. Niiils said,

    Beeindruckend ist der Umfang des Outputs allerdings schon.

  4. europol said,

    Ich bin habilitierter Kunstwissenschaftler und die Tiefe der Kunst liegt bei 1500 Euro pro Stück.

  5. europol said,

    Was ist Mikroschwa?

  6. europol said,

    Und noch was zur Kunst: Das ist die Tübinger Variante der „the Factory“. Und Warhol war ja – wie bekannt – auch katholisch.
    LG
    EUR

  7. Niiils said,

    Mikroschwa ist die Maßeinheit auf meinem Obskurometer.


  8. Vor ein zwei Jahren kündigten die Anhänger der Rösslerschen Kunst-Sekte auf einem Flyer irgendeine Rösler-Gedenk-Veranstaltung in der Kunsthalle in der Wanne an, woraufhin der längst im Ruhestand befindliche Ex-Kunsthallenleiter Götz Adriani sich erregte und Anwälte, Vertreter der Stadt und die Presse alarmierte und verbieten lassen wollte, dass auf deren Flyern „Kunsthalle Tübingen“ in irgendeiner Form vorkommt. Sie mussten das dann glaube ich abändern in „Literaturcafé“, weil das der tatsächliche Veranstaltungsort war und nicht die Kunsthalle selbst, innerhalb der das verpachtete Literaturcafé sich befindet.


  9. Vor einem halben Jahr hatte die Gruppe eine Ausstellung in der Volksbank oder in den Kassenräumen der Kreissparkasse. Da kam dann kein Bankleiter angerannt und hat das verbieten wollen, denn in den Chefbüros und Fluren von Volks- und Kreissparkassen hängen ja meistens deutlich geschmacklosere Werke „moderner Kunst“.


  10. Wer nicht ganz so weit stadtauswärts gehen möchte, kann Kunstwerke, deren Urheber ich im Umfeld der Röslerschen Kunst-Sekte vermute, in den Gasträumen des schräg gegenüber dem Baumarkt befindlichen Mc Donalds besichtigen. Im Baumarkt selbst dagegen kann man jene „moderne Kunst“ (inkl. passender Zimmerluftbefeuchtungs-Zierkulierwasserdrüberlauf-Kunststoffsteine) preisgünstig erwerben, derer man sich in den Vorstands- und Leitenden-Angestellten-Zimmern der Tübinger Kreissparkasse und Volksbank erfreut.


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